Rolle des Sports in der Planwirtschaft
Da die Planwirtschaft auch immer mit einem bestimmten politischen System zusammen hängt wird nicht nur
die wirtschaftliche Leistung mit eingerechnet. Es gibt zudem Fortbildungen und Betriebsausflüge die,
in dem meist kommunistischen System, den Zusammenhalt stärken sollten. Hinzu kam auch die sportliche
Aktivität, die zum allgemeinen Stress Abbau und zur Erholung vorgesehen war. Da es sich um eine
Planwirtschaft handelt wurden auch hier genaue Zeiten für alle Angebote festgeschrieben. Man konnte
Monate im Voraus mit seiner Familie den Betriebsausflug planen und vorbereiten. Dieser war gewöhnlich
auch jedes Jahr am gleichen Tag. Solche Ausflüge gab es zudem nicht nur einmal im Jahr sondern alle
paar Monate. Sport konnte natürlich jeder auch in seiner Freizeit treiben, doch in manchen Fällen
wurde es auch verordnet bestimmte Kurse zu besuchen, um die Gesundheit zu stärken. Ein weitere
Aspekt war die hervorragende Verbindung von Leistungssport und der Arbeit. Hat jemand Leistungssport
betrieben wurde er auch dementsprechend gefördert.
Gab es sonst noch Vorteile?
Der Sport war jetzt nicht einer der wichtigen Aspekte der Planwirtschaft und diente eher als Instrument des Ausgleichs zur Arbeit. Es hatte also keinen direkten Bezug zu den wirtschaftlichen Plänen oder zu der Aufstellung eines Betriebes, wurde aber dennoch von der Politik gefördert und mit Wohlwollen belohnt. Wichtiger waren hier wirklich die Ausflüge und der Zusammenhalt, der ein angenehmes Arbeitsklima schaffen sollte und die Mitarbeiter zu Freundschaften animieren sollte. Auf http://www.planwirtschaft.net/ können alle relevanten Fakten zu diesem Zusammenhang nachgelesen werden und vielleicht neue Erkenntnisse gewonnen werden. Dort werden auch weitere Themen diskutiert und vorgestellt und komplexe Zusammenhänge logisch dargestellt. Es gibt auch Beispiele zur Planwirtschaft und wie diese in einigen Ländern ausgesehen hat.